Regenbogentornado

Weitere Kapitel der Freundschaft werden geschrieben und wir sind uns am Verlieben, in all die neuen Sachen, in die herzerwärmenden Lachen und in die Freiheit, die sich uns ergibt, in die sind wir verliebt. In die Menschen, in die Freunde, in die kleinen Dinge, die sich anfühlen, wie die wunderschönsten Frühlinge. Es leuchtet und funkelt, wenn es eindunkelt, dann umso schöner und umso mehr, wie glitzernde Lichter im Abendverkehr. Aber ohne Schall und Rauch, nur Schmetterlinge im Bauch, über dem Kopf die Discokugel, tanzend in all dem Trubel. Ganz bei sich und doch auch bei den andern, die Blicke schweifen umher, die Augen wandern, ruhen sich aus und versinken im Augenblick, bis zum nächsten Kick.

Wie in einem Traum wandeln wir von Ort zu Ort, gehen wieder von dort fort, nur um uns kurz darauf anderswo niederzulassen, um für kurze Zeit Fuss zu fassen. Um das Unbekannte kennenzulernen, neue Freunde zu treffen, mit alten weiter zu festen und Grenzen zu überschreiten oder einfach darüber zu gleiten. Die Intensität zu erleben, Glück zu suchen, alles auszukosten, auszureizen, ohne sich selbst zu verheizen.

Manchmal braucht es Pausen.

Wegen den Ringen unter den Augen, um all das Schöne aufzusaugen und um nicht auszulaugen. Um zu erinnern, zu verarbeiten, weiterzugleiten und neue Ideen zu haben und an der grossen Freiheit nicht zu verzagen.

Wir verlieren uns nicht, sondern sind darauf erpicht, weiter zu probieren, zu profitieren, manchmal in Häppchen, manchmal aber als Schnäppchen am Buffet des Lebens schlemmen und trotz vollem Bauch können wir es uns nicht verklemmen, uns noch einmal hintenanzustellen. Wir sind Glücksrebellen, gerne unterwegs mit unseren liebsten Gesellen, teilen Geschichten, Emotionen und das Lieben und schweben dabei auf Wolke sieben. Wir fühlen uns oftmals so, wie in einem riesigen Regenbogentornado.





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