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Von Reis und Reisen

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Wir haben Reis! Gemüse, Eier, Bohnen und auch Linsen – dank euch. Ihr Lieben habt den Kindern hier vor Ort, heutiger Stand, 8'256 CHF gespendet. Der Betrag setzt sich zusammen aus 5'156 CHF von Freunden und Familienmitgliedern und 3'000 CHF von der Organisation OneWorld um Marius Kaiser. Mittlerweile haben wir das gesamte Geld an die Fundación Chankuap (Dachorganisation des Casa Padre Silvio) überwiesen und die ersten Essenseinkäufe mit dem unverhofften Geldsegen sind getätigt worden. Der Betrag deckt beinahe zwei Jahre Essensbudget für das Casa Padre Silvio ab, was uns unendlich freut und wofür wir euch sehr dankbar sind. Neben der Akquirierung von Spendengeldern, der damit einhergehenden Korrespondenz mit den Spendern und Verdankungen, sind wir ausserdem auf der Suche nach potentiellen Stiftungen in der Schweiz, die an einer längerfristigen Partnerschaft interessiert wären. Unter der Woche sind wir nebst unterrichten im Moment noch daran, dass von uns erstellte diag...

Reis ist geil

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Seit gut zwei Monaten sind wir hier in Ecuador am arbeiten und grundsätzlich gefällt es uns sehr gut. Natürlich gibt es auch hier unverständliche Dinge, die es zu akzeptieren und kulturelle Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt. Aber was wir hier vorgefunden haben und bei was wir mitarbeiten können, ist echt gut und sehr unterstützenswert. Die Situation der Volontärinnen hat sich etwas beruhigt und mittlerweile ziehen alle mehr oder weniger am gleichen Strang. Hoffentlich bleibt dies so. Zudem sind im Moment zwei spanische Krankenschwestern vor Ort, die hier für zwei Monate mitarbeiten werden und mit denen wir zwischendurch die Wochenenden verbringen. Es sind erst knapp drei Monate von insgesamt zehn des neuen Schuljahres ins Land gezogen und doch kam gestern schon eine Hiobsbotschaft. Wir haben kein Reis mehr. Wie, kein Reis mehr, haben wir uns selbst und später die zwei Leiterinnen des Projekts gefragt. Können wir nicht einfach neues kaufen? Nein, dafür fehlt das Geld. Wie...

Die Fassade bröckelt

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Nun sind wir seit zwei Monaten im Projekt, stehen unter der Woche in der Früh auf, haben zwölf Stunden Präsenzzeit, korrigieren die Lektionsvorbereitungen der Volontärinnen und arbeiten mit den etwas schwierigeren Kindern im Einzelunterricht. Es ist eine spannende und nicht nur der Sprache wegens herausfordernde Zeit. Am Ende jeden Tages merken wir, wie unsere Hirne ermüden und immer weniger sinnergebende Sätze im Gyrus frontalis inferior  gebildet werden. Dementsprechend verlässt spät abends nur noch unverständliches Spanisch unseren Mund. Deshalb geniessen wir die freien Tage, Samstag und Sonntag, besonders. Ausschlafen, zu zweit frühstücken, ohne dabei auf Spanisch zu konversieren, dann Sport treiben und in unserem Lieblingscafé, gibt nur zwei in Macas, stundenlang sitzen, schwatzen, schreiben und sein. Oder aber wir schnappen uns am Freitagabend den Nachtbus nach Quito, kommen dort um 4:00 Uhr morgens im Hostel an, schlafen noch ein bisschen und geniessen dann den Samstag, be...

Weltenbummler werden sesshaft

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Seit unserem letzten Post sind schon wieder sieben Wochen verflogen, viel ist passiert, hier, wie sicherlich auch bei euch. Vom nördlichsten Zipfels Südamerikas reisten wir nach Medell í n, feierten mit Ana und Jesse Janinas Geburtstag, gingen nach Bogotá, fuhren von dort mit Freunden für ein Wochenende nach Melgar und wieder zurück. Einen Tag später bestiegen wir ein Flugzeug, welches uns nach Ipiales an die Grenze zu Ecuador flog, die wir zu Fuss überquerten, um dann eine lange Busfahrt nach Quito unter die Räder zu nehmen. In Quito, einer wunderbaren Stadt, verweilten wir fünf Tage, meldeten uns auf der schweizerischen Botschaft an, besuchten die Altstadt, trafen Freunde aus der Schweiz und genossen die letzten Tage ohne Arbeit, bevor uns eine neunstündige Busfahrt durch den Dschungel nach Macas führte. Nach dem enttäuschenden Projekt in Indien, kommen wir mit viel Skepsis im Gepäck in der kleinen Provinzstadt an. Die Zweifel verflüchtigen sich jedoch rasch, da wir ...